KI für T-Shirt-Designs nutzen
Mit der richtigen Prompt-Strategie liefert die KI klare, kontrastreiche Motive, die sich hervorragend für den Textildruck eignen. Hier lernst du, wie du deine Idee präzise beschreibst und typische Fehler vermeidest.
Grundlagen: Was macht ein Motiv drucktauglich?
- Klare Kanten: vermeidet verwaschene Details und sorgt für saubere Druckränder.
- Hoher Kontrast: Motiv hebt sich vom Shirt-Farbton gut ab.
- Reduzierte Farbpalette: 2–4 Farben wirken auf Stoff oft am besten.
- Fokus auf das Hauptmotiv: keine ablenkenden Hintergründe.
So formulierst du starke Prompts
- Stil nennen: z. B. „Vektorillustration“, „Line Art“, „Retro‑Badge“.
- Motiv beschreiben: Was ist zentral zu sehen? Welche Haltung/Komposition?
- Farbwelt definieren: 2–3 Hauptfarben, passend zur Shirt-Farbe.
- Druck‑Hinweise geben: „hoher Kontrast“, „saubere Outlines“, „transparenter Hintergrund“.
Prompt-Beispiele
- Vektor‑Logo: „Minimalistisches Vektor‑Emblem eines Berges, klare Outlines, 3‑Farb‑Palette in Navy, Creme, Orange, zentriert, hoher Kontrast, transparenter Hintergrund“
- Line Art: „Feine Line‑Art einer Katze im Profil, schwarze Linien, keine Schattierung, negative Fläche, geeignet für helles Shirt“
- Retro: „Vintage‑Badge mit Surfbrett und Sonnenuntergang, grobe Körnung, Serifentypo, 70er‑Farben, kein Hintergrundbild“
Fehler, die du vermeiden solltest
- Zu viele kleine Details, die auf Stoff verloren gehen.
- Schwacher Kontrast zwischen Motiv und Shirt-Farbe.
- Fotorealistische Hintergründe statt freigestelltem Hauptmotiv.
Tipp: Probiere Varianten mit leicht geänderter Farbpalette aus. Oft macht ein anderer Akzentton den Unterschied zwischen „okay“ und „wow“.
Erweiterte Prompt-Techniken
- Komposition steuern: Begriffe wie „zentriert“, „Symmetrie“, „Negativraum“ helfen der KI.
- Texturen bewusst einsetzen: „körnig“, „geprägt“, „halftone“ – sparsam verwenden.
- Typografie präzisieren: „serif“, „sans“, „blockig“, „condensed“ – und möglichst wenige Wörter.
Workflow: Von der Idee zum finalen Druck
- Ideen-Skizze: Lege Motiv, Stil und 2–3 Farben fest.
- Generieren & Sichten: Wähle die klarste Variante mit gutem Kontrast.
- Optimieren: Kanten schärfen, Flächen vereinfachen, Hintergrund entfernen.
- Mockup prüfen: Teste das Motiv auf dunklem und hellem Shirt.
- Drucken: Finalisiere Größe und Position – dann ab in die Produktion.
Motiv-Ideen zum Start
- Tier‑Silhouette als grafische Line‑Art mit kräftiger Outline.
- Retro‑Badge mit Ortsnamen, Sonnenuntergang und vereinfachter Wellenform.
- Geometrische Formen in Pastell, zentriert und mit viel Negativraum.
Checkliste für Drucktauglichkeit
- Ausreichender Kontrast zur gewählten Shirt‑Farbe?
- Kanten klar und nicht zu fein?
- Farbanzahl reduziert und konsistent?
- Hintergrund transparent bzw. freigestellt?